Überraschung nach D2-Rennen in Monza - Winter 2022 bei Scuderia Cesario!


Nach einem ereignisreichen Rennen der Division 2 in Monza ging es nach der Siegerehrung vor dem Media-Center plötzlich drunter und drüber. Ein grimmiger Gonzalez Cattivo, der von dem Rennergebnis sichtlich angefressen war, hatte kurzfristig bekannt gegeben eine „wichtige Entscheidung für 2022“ bekannt zu geben. Ein immer noch niedergeschlagener Jan Winter (siehe Rennbericht) bahnte sich gemeinsam mit dem Mexikaner den Weg zum Raum der Pressekonferenz, wo dann die Bombe platzte. „Jan Winter wird 2022 bei der Scuderia Cesario fahren!“, eröffnete Cattivo den sichtlich erstaunten Medienvertretern.


Gerade nach einem solchen Rennen sei es wichtig, dass Winter diesen Ballast endlich loswerde, denn die Entscheidung stehe „schon länger“ fest. Dieser könne sich nun voll und ganz auf die laufende D2-Saison konzentrieren. Winter selbst kam nur kurz zu Wort und brachte zum Ausdruck, dass „ein Traum in Erfüllung ginge.“ Er sei dankbar für die großartige Möglichkeit und wolle vor allem bei seinem D2 Einsatzteam KosTec, Max Hayman und Dominik Wiesner, aber auch gesamten Torino Car Group danken. Nachfragen waren im Anschluss nicht erwünscht und so verbarrikadierten sich Winter und Cattivo für den Rest des Abends im Cesario Motorhome. Für Ende der Woche ist offiziell eine Pressekonferenz in Modena (Sitz von Cesario) angesetzt. Man darf gespannt sein, ob die Scuderia hier bereits das zweite Cockpit verkünden könnte,


Natürlich starteten die Spekulationen, was dies nun zu bedeuten hätte, sofort. Ob dies etwa ein reines „D2-Team“ aus Winter/Hayman nach sich ziehen könnte? Das scheint eher unwahrscheinlich. Die Namen Schmidt (noch offen ob Karriereende), Pohlenz (wurde beim Abendessen mit Cattivo gesichtet) und Wollborn (verlässt Newman) hingegen seien eher denkbar. In Italien sorgte diese Ankündigung für unglaubliches staunen, sonst so ein sichtlich schockierter Reporterkollege aus Turin, sei man in der Vergangenheit „immer mindestens eine Woche vorher halbwegs informiert gewesen.“ Dieses Mal offensichtlich nicht.


Autor: Michael Kosbau