Division 2 2022 - Tschechien GP Rennbericht: Meschede erringt ersten Saisonsieg!


Am vergangenen Sonntag kamen die D2 Piloten in kleiner Runde an der Rennstrecke im eher unbekannten Brünn zusammen. Auf Grund einiger kurzfristiger und gesundheitlicher Ausfälle kam dabei zwar nur ein elfköpfiges Fahrerfeld auf den eher ungewohnten Kurs, diese sollten dennoch für die entsprechende Unterhaltung sorgen. Diese stand vor allem im Sinne der Meisterschaftskämpfe zwischen Maleika vs. Meschede und VM vs. Falcon.


Bereits in der Qualifikation untermauerte Meschede dabei seinen Anspruch auf einen erfolgreichen Abend. Mit einer 1.27.459 schlug er Kontrahent Jannik Maleika (Volksmobil) deutlich. Dahinter setzte sich der VM-Teamkollege und Teamchef Peter Andrews knapp gegen Morgan Freeway (Manziel) durch, welcher den Wagen bereits 3 Minuten vor dem Ende in die Wand setzte. Damit ging Andrews wie bei seinem Sieg in Österreich von Rang drei ins Rennen. Meschedes Ersatzteamkollege Johannes Michl konnte mit Startplatz sechs seinen Pflichtauftrag erfüllen. Hervortun konnte sich auch bedingt durch die Teilnehmerzahl der Archer Pilot Stefan Schubert, welcher den siebten Platz belegte. Als dritte Kraft hinter Falcon und VM bewarb sich wie zuletzt Hope Racing mit den Plätzen fünf und acht.

Den Start gewannen wie zuletzt die Volksmobil Piloten. Beide fanden sich nach den ersten Kurven vor Kontrahent Rouven Meschede. Für selbigen war das aber nur eine Momentaufnahme. Peter Andrews fiel nach einem Fehler in der letzten Kurve hinter Morgan Freeway zurück. In der Folge kam Meschede an den Führenden Maleika zwar heran, Überholen gestaltete sich für den Rookie aber gegen den erfahrenen VFC Fahrer als äußerst schwierig. Hinter den Top-4 entwickelte sich zudem ein toller Fight zwischen Johannes Michl (Falcon) und Christopher Neugebauer (Hope). Das gleiche Bild bot sich für die Zuschauer auch im hinteren Feld.


Bereits nach acht Runden hatten die ersten Piloten dann Probleme mit den Reifen. Gerade Morgan Freeway (Manziel) hatte am Ende seines Stints zu kämpfen. So konnte Peter Andrews vorbei gehen, ehe die Stopps an der Spitze anstanden. Der US-Amerikaner fuhr dabei mit 10 Runden am längsten und kam anschließend zwar wieder vor seinem persönlichen Gegner Freeway heraus, gab diese Position nach Fehlern aber wieder ab. An der Spitze konnte Rouven Meschede hingegen mit dem Undercut direkt deutlich an Jannik Maleika vorbeigehen. In der Folge konnte Meschede lange die Führung souverän verwalten, blieb auch bei der zweiten Boxenserie vorne.

Mitten in dieser Phase löste Infernal Pilot Jendrik Bierhoff nach einem Abflug ein Safety-Car aus. Damit war der Boden für eine spannende Schlussphase bereitet, da nun das Feld wieder zusammengeholt wurde. Beim Restart attackierte Maleika direkt den Führenden konnte sich aber nicht durchsetzen. Auch in den verbleibenden Runden gelang es dem Ex-VFC Fahrer nicht Meschede noch einmal ernsthaft zu attackieren und so fuhr dieser seinen ersten GSO Erfolg nach Hause. Seine Seuchensaison setzte derweil morgen Freeway fort. Durch einen erneuten Fahrfehler in der letzten Kurve rutschte der Manziel Fahrer auf Platz neun zurück. Die anschließende Aufholjagd endete zumindest auf Rang sieben.


So komplettierte letztlich Peter Andrews das Podest vor dem zweiten Falcon Fahrer Johannes Michl. Dieser kam trotz einer Zeitstrafe vor den beiden Hope Racing Piloten ins Ziel.

Stefan Schubert dürfte unterdessen wieder einen arbeitsfreien Montag ausgerufen haben. Der Oldie holte mit Rang neun das zweite Mal in seiner Karriere Punkte vor Christian Dittmer (Mandalore), welcher eine Runde vor Schluss wie Bierhoff ausschied.

Autor: Julian Kopp


Die komplette Wiederholung:


Das Rennergebnis:



Der Meisterschaftsstand: