Endlich Klarheit - Cliffort Royal Racing gibt 2. Fahrer für 2022 bekannt!

Für Cliffort Royal Racing war es eine erfolgreiche VFC-Saison 2021. Auch wenn anfängliche Titelträume nach dem starken Saisonstart und dem Abgang des Bosniers Aleksandar Knezevic schnell ad Acta gelegt wurden. Relativ zeitig vor Saisonende zeichnete sich aber der verdiente dritte Platz in der Team-WM ab. Während auf der Strecke so recht früh alles geklärt war, ließ Teamchef Dominic Röhken mit einer Veröffentlichung seines zweiten Fahrers für 2022 lange auf sich warten. Dem Australier McAllister hingegen gab er bereits frühzeitig einen weiteren Vertrag für die Folgesaison.

Einen ähnlich qualitativen Fahrer zu finden kann da schon zur Herausforderung werden. Die Auswahl jedoch war nicht gerade klein denn bis zuletzt wurden unter anderem Fahrer wie Lukas Schmidt, Sven Schubert oder Kevin Peters als mögliche Nachfolger von Fabian Walter gehandelt. Auf Instagram veröffentlichte der britische Rennstall nun in der Folge einer Postserie auch seine komplette Paarung für die kommende Saison.


Letztlich entschied sich Röhken demnach voller Vorfreude für den geschiedenen Weltmeister von 2020: Kevin Peters. Eine Wahl die Sinn macht und dementsprechend euphorisch auf Nachfrage bei Röhken zum Vorschein kommt: „Wir sind sehr zufrieden, mein Ziel war es nicht das Team so gut wie möglich von der Stärke zu halten wenn nicht sogar leicht zu verbessern. Kevin bringt viel Erfahrung mit und wird unser Team besonders in Sachen Entwicklung auf den nächsten Step bringen. Und wir hoffen

natürlich auch, dass er an seine guten Leistungen von 2020 anknüpfen kann.“

Damit treten die Briten 2022 mit zwei Weltmeistern in der VFC an und damit mit der Gewusst-wie-Garantie. Mit Kevin Peters holt man sich schließlich auch eine Rekordserie von 41 Punktrennen ins Team. Dementsprechend groß sind auch die Erwartungen beim Teamchef für die nächste Saison: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir auch Budget Technisch voll auf 2022 gehen werden. Dass dann 2021 doch so gut lief wenn man bedenkt, dass wir deutlich weniger als viele andere Teams bezahlt haben, ist unser Ziel 2022 mindestens einen Titel mitzunehmen. Allerdings ist die Konkurrenz auch sehr star und unter anderem Russia hat sich mit Fabian Walter auch in der Breite auf jedenfall verstärkt. Ich denke generell dass 22 alles enger sein wird. Die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende Saison freuen!“


Wie bereits erwähnt wurde auch Lukas Schmidt für die Briten gehandelt. Eine Personalie, welche ebenfalls auf dem Zettel des Teams gestanden hätte wie Röhken zu gibt und gleichzeitig dem Australier McAllister die Treue schwört: „Ganz ehrlich? Das mit Lukas kam leider zu spät. Als Lukas frei wurde, hatten wir mit Kevin schon einen Vertrag unterschrieben. Und Cooper werde ich niemals aus dem Team entlassen!(…)“

Und Weltmeister Kevin Peters selbst? Der sonnte sich erst unter der spanischen Sonne und zeigte sich anschließend vor den Pressevertretern sichtlich zufrieden mit dem Wechsel zu Cliffort: „Mit der Entscheidung bin ich sehr zufrieden. Bereits nach den ersten Rennen in der letzten Saison standen einige Gespräche bei anderen Top Teams an. (…) Dominic Röhken konnte mich allerdings mit seinem Konzept, sowie dem Teamkollegen überzeugen einen langfristigen Vertrag zu unterschreiben. Ich hoffe ich kann in den nächsten Jahren meinen Beitrag dazu leisten Erfolge für die Cliffort-Familie zu sammeln!“


Mit dem Wechsel von Kevin Peters zu Cliffort werden auch gleichzeitig die Gerüchte um ein mögliches Cockpit beim italienischen Rennstall SCMM zerstreut. Auf Nachfrage untermauerte Peters die „freundschaftliche Natur“ zum SCMM Team. Gibt aber auch einen Einblick in die verschwörungstheoretische Welt: „Die Aussagen wurden genutzt, um den Fokus vom Cliffort Team in Verbindung mit mir wegzulenken, damit sich das Team auf den Kampf gegen Russia GP in der KWM konzentrieren konnte.“ Sagte Peters und zwinkerte zum Abschied.

Auf dem Papier hat sich bei Cliffort Royal Racing personell so ein schlagkräftiges und vor allem zuverlässiges Team für die kommende Saison zusammengefunden. Bleibt abzuwarten ob auch das Material die Erwartungen erfüllen kann. Wenn ja ist mit dem Rennstall sicher im Kampf um die Podeste zu rechnen.


Autor: Julian Kopp