Japan Analyse - Clipper in Davids Manier



Für das Clipper Team kann der zurücklegende Malaysia GP durchaus wieder als Erfolg gewertet werden. Pascal Pohlenz, welcher wohl auch zukünftig die Geschicke des Teams nach dem Abgang von Simon Core lenken wird, hielt zumindest weiter die Fahne hoch.


Pohlenz Comeback


Mit seinem zweiten achten Platz in Folge konnte der Deutsche zumindest sehr zufrieden sein. Gerade nachdem auch Pohlenz vom Startcrash erfasst wurde und daraufhin weit zurückfiel, war eine gute Platzierung in weite Ferne gerückt. Doch durch die technischen Ausfälle der zweiten Rennhälfte schob sich Pohlenz wieder in die Top Ten und beendet so seinen Fluch, nach welchem auch er öfter auf der Ausfallliste zu finden war. Marvin Schumacher, der Teamkollege von Pascal Pohlenz verpasste am Ende knapp auf Rang 13 die Punkteplätze. Travis Carter, großes Opfer des Startunfalles, spielte am Ende nie eine Rolle um den Einzug in die Top-12. So muss sich Clipper am Pohlenz-Resultat festhalten, welches das Team erstmals auf den neunten Rang in der Team-WM springen lest.


Ein zahmer Kurs


Der Platz vor Cesario ist aber längst nicht gesichert, da die Roten noch zwei Möglichkeiten bekommen um zurückzuschlagen. Als erstes steht dafür der Japan GP auf dem Plan. Eine Strecke die weniger auf Hochgeschwindigkeit, als auf Kurvengefühl setzt. Ein Kurs, der dem Clipper also zumindest nicht komplett entgegen laufen sollte. Dementsprechend optimistisch schaut man nach Suzuka. Gerade auch der hohe Reifenverschleiß der Strecke könnte für die mit dem Greenfield Reifen ausgestatteten Clipper Piloten zum Vorteil werden. Ein Pluspunkt gegenüber Pironi und Yasuda. Dennoch muss Clipper auch als Team in Japan überzeugen können, denn Cesario hat im vergangenen Rennen Pace bewiesen und wird heiß darauf sein sich den Platz von Clipper zurückzuholen.


Hier seht ihr die aktuellen Trainingszeiten vom Japan GP:

https://www.race-view.com/server?user_id=Virtual%20Formula%20Championship&server_id=VFC%202020


Autor: Julian Kopp