Japan Analyse - Resignation bei Volksmobil



Eigentlich hatte man sich Anfang des Jahres auf einen guten Saisonabschluss bei Volksmobil gefreut. Spätestens nach Malaysia ist klar...die Rechnung geht nicht auf.


Zahnlose Boliden


Dabei schleicht sich derzeit das Gefühl ein, dass die fahrerische Qualität zumindest ein Gegengewicht zum Wagen herstellt. Gerade in der Qualifikation in Malaysia wurde deutlich, im Trockenen ist man gegen FSR und Newman chancenlos. Selbst die eigentlich sichere Position des drittbesten Teams wurde angezweifelt. Zu nah war während des gesamten Rennabends auch Larry Fischer im Cesario sowie die Greenfield Piloten um OMD und Cliffort. Wäre es nicht zu den späten Ausfällen gekommen wäre man wohl nur fünfte Kraft in Sepang gewesen. Am Ende standen zumindest Rang sechs und sieben zu Buche.


Hoffnungen für Suzuka


Gerade für Marc Schlüter dürfte es trotzdem ein gutes Rennen gewesen sein, als eines der wenigsten Rennen der laufenden Saison schlug er den eigenen Teamkollegen. Dieser hatte aber zugegebener Maßen auch weniger Trainingspensum. Schlüter dürfte nach einer verkorksten Saison aber weiterhin auf der Jagd nach den Erfolgserebnissen sein. In Suzuka könnte er dazu den nächsten Schritt machen. Zumindest in den Trainingszeiten präsentiert sich das Team derzeit konkurrenzfähig. Allerdings gab es diese Tendenz auch schon in den letzten Rennen, am Ende war der VM vor allem stark wenn es zum Regen kam. Dieser dürfte jedoch diesen Sonntag Abend ausbleiben und so bleibt abzuwarten ob VM doch noch dafür sorgen kann, dass man zum Saisonabschluss noch ein Erfolgserlebnis einsackt.


Hier findet ihr die aktuellen Trainingszeiten zum Japan GP:

https://www.race-view.com/server?user_id=Virtual%20Formula%20Championship&server_id=VFC%202020



Autor: Julian Kopp