Japan Analyse - Saldo fährt die Hörner aus



Auf dem Papier standen die Vorzeichen für den Malaysia GP für das Equipo Saldo Team nicht gut. Dementsprechend lief auch die Qualifikation sowie der Rennbeginn. Dank später Ausfälle der Konkurrenz kehrt das Team trotzdem optimistisch aus Sepang zurück.


Mit Glück in die Punkte


Dabei zeigte sich wieder, dass der Saldo unter trockenen Bedingungen deutlich unter dem Niveau im Regen lag. Aus eigener Kraft hätte es wohl gerade so für Rang zwölf gereicht. Doch dank der technischen Ausfälle bei Cliffort und Cesario fuhr Daniel Bentenrieder am Ende sein stärkstes Saisonergebnis ein. Als neunter zeigte sich Bentenrieder über sein Rennen durchaus zufrieden. Zudem schlug er seit langem wieder seinen erfolgreicheren Teamkollegen Luca Zorn, der einen schwarzen Tag erlebte und dennoch zwei Zähler mitnahm. Durch das Resultat zog Saldo um sechs Zähler am Speedster Team vorbei und kann sich Hoffnungen auf den siebten Team-WM Platz machen.


Japan als Hürde


Dazu muss man aber noch den Japan GP bewältigen. In Suzuka könnte es wieder zu einem härteren Kampf für das Team kommen. Alleine Reifentechnisch dürfte man gegenüber der Konkurrenz mit den Greenfield Reifen im Nachteil sein. Hinzu kommt, dass sich die Hoffnungen auf einen feuchten Rennsonntag mittlerweile fast gänzlich zerschlagen haben. Das Saldo Team wird also versuchen müssen aus eigener Kraft Punkte im vorletzten Rennen mitzunehmen. Daniel Bentenrieder hat dazu schon ein ordentliches Trainingspensum absolviert, während Zorn sich abermals als trainingsfaul herausstellte. Trotzdem hat der Schweizer bisher hinlänglich bewiesen, dass er auch mit wenig Training Resultate einfahren kann. Ein Umstand, welcher Saldo zu einem versönlichen Saisonende 2020 verhelfen könnte.


Hier seht ihr die aktuellen Trainingszeiten vom Japan GP:

https://www.race-view.com/server?user_id=Virtual%20Formula%20Championship&server_id=VFC%202020


Autor: Julian Kopp