Russia räumt ab - Maleika gewinnt RaceBet 500


Samstag, 1.8.2020, Indianapolis Motor Speedway - Der Schauplatz des lang erwarteten Sommerhighlights der GSO.


Enge Rad an Rad-Duelle, hohe Geschwindigkeiten und Millimeterarbeit zwischen Auto und Wand waren vorgeschrieben.


Letzteres konnte man in der Qualifikation sehr gut beobachten. Eine Qualifikation, die unter dem Stern von Manziel Grand Prix stand. So waren es Travis Carter, Sven Schubert und Cooper McAllister, die ihre Autos in die Top-5 abstellten. Für Carter war es die erste Pole-Position seiner Karriere. Schubert und McAllister gelangen die Plätze vier und fünf. Dazwischen platzierte sich das WPB-GP-Team mit ihren Fahrern Kevin Peters und Jannis Wollborn auf den Positionen zwei und drei.

Zum Rennen kam jetzt noch der Faktor Cautions dazu. Ein Faktor, der einen Rennfluss in der ersten Rennhälfte nicht zustande kommen ließ. So wurden Ausreißversuche einer kleineren Gruppe gestoppt. Favoriten wie Russia-Pilot Marc Schlüter wurde durch einen Crash ans Ende des Feldes geworfen und hatte vier Runden Rückstand. Durch weitere Unterbrechungen gelang es ihm sich aber wieder bis zurück an die Spitze zu kämpfen.


Einen Horrortag erwischte die Top-5 der Qualifikation. Die Manziel-GP-Piloten Carter und McAllister wurden öfters Opfer von Kollisionen, während Schubert seine Siegchancen lange aufrecht halten konnte, die er dann später ebenfalls durch einige Reparaturen an der Box begraben musste. Der Sieger des letztjährigen Rennens auf dem Indianapolis Motor Speedway, Kevin Peters, musste aufgrund von technischen Problemen sein Auto abstellen.

Einen rabenschwarzen Tag erlebte auch das KosTec-Team. Mit Comebacker Max Hayman, einem der Top-Favoriten auf den Sieg und dem Cesario-Gespann Fischer sowie Teamchef Cattivo ins Rennen gestartet, konnte man mit keinem Auto das Ziel erreichen.

Gegen Ende des Rennens kristallisierte sich ein Kreis an potentiellen Siegfahrern heraus, die mit unterschiedlichen Strategien verschiedene Risiken eingingen. So war es Clipper-Pilot Pascal Pohlenz, dessen Plan letztendlich nicht aufging, und wenige Runden vor Schluss seine Siegchancen, aufgrund eines Boxenstopps, begraben musste.


Das gleiche galt auch kurz vor Schluss für den Führenden Marc Schlüter. Nach einem Missverständnis beim Überrunden mit Sven Schubert, begab sich Schlüter ins Gras und musste so Jannik Maleika ziehen lassen, der mit dem Sieg beim RaceBet 500 seinen ersten Sieg in der GSO feiern konnte. Fabian Jungbluth rundete mit Platz drei ein komplettes Russia-GP-Podium ab.

Für weitere positive Überraschungen konnten der Debütant Sebastian Steinhauer (Clipper – Platz 4) und Patrick Newman (Gentlemendrivers – Platz 7) sorgen. Pascal Pohlenz im Clipper lief den Erwartungen in der zweiten Rennhälfte hinterher und sicherte sich Platz 8.


Wollborn, vor dem Rennen einer der Siegkandidaten, beendete das Rennen dank mehrerer Zwischenfälle nur auf dem zehnten Platz.


Hier findet ihr den Livestream zum RaceBet500: