Scuderia Cesario verpflichtet Lukas Schmidt für 2021




Die Bombe ist geplatzt! Doppelweltmeister Lukas Schmidt schließt sich ab dem kommenden Jahr der Scuderia Cesario an. Damit besetzt Schmidt neben dem aktuellen Fahrer Larry Fischer das freie Cockpit bei den Italienern.


Der Schweizer, welcher zuletzt überraschend an den 3-Stunden von Le Mans teilnahm – und gewann, kehrt nun in die Königsklasse der GSO zurück. Die großspurig angekündigte Personalie ist nun also offiziell. Gonzalez Cattivo, der die Scuderia während der aktuellen Seuchensaison übernommen hatte, zeigte sich euphorisch: „Einen Fahrer wie Lukas Schmidt zu verpflichten passiert in einem Teamchefleben nicht oft. Wir sind überglücklich und zufrieden! Diese Verpflichtung ist ein Statement.“


Auch der Weltmeister von 2017 und 2018 zeigte sich optimistisch. In einem Interview, welches der Redaktion bereits vorliegt, sagte er zu den Erfolgsaussichten in Verbindung zur aktuellen Situation des Teams: „Es hat sich für mich nach Absprache mit dem Teamchef schnell gezeigt, wie es zu den aktuellen Problemen kommen konnte. Dies wollen wir insbesondere in der Saisonvorbereitung nächstes Jahr deutlich besser machen, die finanziellen Mittel sind zumindest im Team dafür vorhanden. Es ist immer schwierig einzuschätzen, das Hauptziel ist es auf jeden Fall Spaß am Fahren zu haben. Und wenn das Auto dann konkurrenzfähig ist, ist das Ziel natürlich immer zu gewinnen und auf jeden Fall den dritten Titel anzustreben.“ Ebenfalls positive Rückmeldungen kamen aus der Konzernzentrale in Turin. In einem Pressestatement heißt es dort: „Die Torino Car Group ist sehr erfreut, dass die Planungen für das nächstes Jahr bei der Scuderia Cesario so gut verlaufen. Wir haben vollstes Vertrauen in die nun handelnden Personen und unsere beiden zukünftigen Fahrer.“


Wenn im nächsten Jahr beim ersten Saisonrennen die Lichter ausgehen wissen wir, ob die Euphorie ihre Berechtigung hatte. Innerhalb des Teams wird es sicherlich noch zu vielen Veränderungen kommen – die Arbeit beginnt also erst.


Autor: Michael Kosbau