VFC-Fahrermarkt 2022 - Nun also doch! Fahrerpaarung bei Beta Giulia für 2022 bekannt gegeben


So langsam trudeln bei der GSO die Fahrerverträge für 2022 ein und mit darunter auch die Verträge von Beta Giulia. Demnach wird wohl wie bereits vermutet nicht mehr Johannes Greulich als Fahrer bei dem italienischen Team antreten, da er sich wohl zukünftig auf die Torino Car Group und das Management konzentrieren möchte. Dort soll er als Nachfolger von Gonzales Cattivo als CEO gehandelt werden. Ob er dann auch bei der Scuderia Cesario einsteigen wird, wird allerdings erstmal offenbleiben. Zurück zu den anfangs angekündigten Verträgen:


Neben den Beta-Giulia-Routinier Daniel Bentenrieder, wird Aleksandar Knezevic ein Cockpit bei dem noch jungen Team beziehen. Eine Personalie, die man bei dem Nachwuchsteam bereits als Option für möglich gehalten hatte. Mitte des Jahres veröffentlichte der Rennstall einige Bilder rund um ein Treffen des Beta Guilia Teamchefs Greulich mit Gonzalez Cattivo und Knezevic. Damals wimmelte man die Gerüchte um eine Verpflichtung für die VFC jedoch gegenüber der Presse ab.


Auf Nachfrage beim bosnischen Rennfahrer, warum er sich für Beta Giulia entschieden hat, sagt er: „Nachdem ich 2021 mit Cliffort einen Boliden hatte, welcher recht ausgewogen konzipiert wurde, ohne nennenswerte Stärken, umso mehr war ich von dem Beta-Giulia-Konzept mit einer wahren Stärke begeistert. Auf Silverstone durfte ich mit dem Wagen ein paar Runden drehen und ich war von der Power begeistert: Endlich kann man Überholen!“ Nicht nur das hat ihn bei dem Team imponiert: „Ich hatte schon das Vergnügen, die beiden aktuellen Piloten privat zu treffen, und man hat sich gleich auf Anhieb super verstanden. Greulich hat das schon geschickt gemacht: Erst hat er uns alle auf der Kartstrecke abgezogen und dann hat er uns auf ein frisch gezapftes Bier zu sich nach Hause eingeladen. Wer würde da schon Nein sagen?“ Auch Cattivo soll vor Ort gewesen sein, um die beiden Verträge gleich zu besiegeln. Mit der neuen Fahrerpaarung gibt sich Teamchef Greulich durchaus angriffslustig für die neue Saison. Nachdem er mit Bentenrieder bereits schon eine gute Personalie auf dem Plan hat, kommt mit Knezevic jemand dazu, der dem jungen Deutschen auch unter die Arme greifen könnte.

Diese Zusammenarbeit trug bereits in Silverstone Früchte. Dort half Knezevic tatkräftig bei der Rennvorbereitung von Daniel Bentenrieder. Ein Konzept das wohl aufgeht und verbunden mit dem Fahrzeug-Konzept von dieser Saison, kann wohl ein vielsprechendes Team für 2022 daraus entstehen. „Titel? Punkte? Wir sind ein Nachwuchs-Team, auch wenn Knezevic für uns fahren wird. Ziel wird es weiterhin sein die Top-Teams ein wenig zu ärgern, mit einem Konzept das Spaß macht. Das ist auch mit der Hauptgrund, warum Kneze zu uns gekommen ist. Er will Spaß haben, überholen, ärgern und alles nicht zu ernst nehmen. Das können und wollen wir ihm bieten, denn das ist Beta Giulia.“, so Greulich. An den Zielen hat sich im Team für 2022 wohl nichts geändert und die Aussage verspricht uns wieder eine spaßige Saison mit Beta Giulia. Jedoch, war Knezevic für das Team nicht zu teuer? „Habe ich das etwa gesagt? Kann ich mich nicht daran erinnern.“ entgegnet Greulich, während er das Interview schlagartig verlässt.