VFC-Gerüchteküche: Knezevic mit Torino Car Group Funktionären gesichtet


Der vom Team Cliffort Royal Racing zurückgetretene Top-Fahrer Aleksandar Knezevic wurde vergangenes Wochenende mit den Torino Car Group-Funktionären Gonzalez Cattivo und Johannes Greulich in Bayern gesichtet. Genauer gesagt auf Greulich´s Privatanwesen, was die Sache noch ein wenig pikanter macht. Denn neben der Torino-Führung wurde auch Daniel Bentenrieder gesichtet und so kamen in der GSO die ersten Gerüchte auf, dass Knezevic nächstes Jahr bei Beta Giulia anheuern könnte.


Auf Nachfrage beim Beta Giulia Teamchef, der für die zukunft mit dem Posten des CEOs der Turino Car Group in Verbindung gebracht wird, gab er klar zu verstehen, dass am „Kneze-Transfer“ nichts dran sei. Man müsse für Knezevic eine ordentliche Summe löhnen und man glaube Knezevic wolle lieber bei einem Top-Team fahren. Auch Cattivo, der den Posten des Turiono CEO wohl demnächst abgeben will, entkräftet das Gerücht mit der Aussage: „Wir haben uns privat bei Johannes getroffen, weil wir mit Aleksandar das diesjährige 6 Stunden Le Mans Rennen bestreiten wollen und darüber erste Gespräche führten. Außerdem verbindet uns seit 2012 eine Freundschaft. An der VFC ist er aktuell eher weniger interessiert und genießt seine freie Zeit als Beobachter und Fan der VFC.“


Die Frage nach der offenen Position im Cockpit bei Beta Giulia für nächste Saison scheint somit weiter offen. Ein Cockpit wird wohl durch Daniel Bentenrieder besetzt werden, welcher ein langjähriger Freund des Teamchefs ist und mehrmals betont hat, dass er sich bei Beta Giulia sehr wohl fühlt. Greulich hierzu: „Ich kann mir keinen besseren und loyaleren Piloten wie Daniel im Beta Giulia vorstellen. Er zeigt bessere Leistungen als in der letzten Saison und ich hoffe er kann in der nächsten wenigstens ein Podium für uns einfahren. Er hätte es verdient.

Der Teamchef selbst wird nächstes Jahr wohl nicht mehr ins Lenkrad greifen, was er auch schon mehrmals angekündigt hat. Für sein Team gibt es anscheinend nicht viele Optionen für den zweiten Fahrer bei Beta Giulia: „Uns fliegen nicht wirklich die Angebote entgegen. Gerne würde ich jetzt schon die Fahrerpaarung bekanntgeben, was auch zu Monza schon geplant war, aber uns fehlen im Moment schlichtweg die Optionen. Vor allem wenn man so lang auf Jan Winter gesetzt hat und nun neu umplanen muss, macht es das Ganze nicht wirklich einfacher.


Eine Option hat der bayerische Teamchef nicht genannt: Steven Lexow. Der Routinier wurde auch schon bereits in der Vorbereitung zum Nürburgring im Beta Giulia gesehen, durfte aber doch nicht antreten, weil er laut Greulich zu teuer war. Mal sehen, ob er für das Team tatsächlich zu teuer ist, oder ob er nächste Saison im Beta Giulia antreten wird. Abschließend hieß es man ließe sich Zeit, da sich auch kurzfristig manchmal interessante Optionen ergeben könnten.