VFC-Spanien Analyse: Beta Guilia – Jerez als Übergangsrennen


Das Rennen in Imola gilt für Beta Giulia als abgehakt. Trotz der auf den ersten Blick schlechten Platzierung der Beta Giulia-Fahrer konnte man aber viel Positives aus dem letzten Grand Prix ziehen. Allen voran wieder mal der Leistung des Talents Daniel Bentenrieder.


Denn dieser konnte, trotz des eigentlichen Nachteils des Beta-Wagens, auf der kurven-reichen Strecke für einige Furore sorgen. Imola hätte dem Auto überhaupt nicht liegen sollen und trotzdem fuhr der "Bentenrider", wie man ihn gerne mal scherzhaft nennt, teilweise auf Platz 10 und konnte mit seinen Konkurrenten auch gut mithalten und diese bekämpfen. Nur sein kostspieliger Fehler am Ende des Rennens ließ ihn dieses Mal punktelos dastehen.

Teamchef Johannes Greulich wurde im Gespräch allerdings nicht müde zu erwähnen, dass Bentenrieder so etwas nicht mehr aus der Bahn wirft: "Falls schon, dann werde ich ihn entsprechend einnorden (grinst). Zu seinem Fehler in Imola bleibt mir nur zu sagen, dass es mir leid tat, dass er sich nicht belohnt hat. Er ist über dem Beta Giulia-SOLL diese Saison und darf sich auch mal einen Fehler leisten. Was auch für ihn spricht, ist, dass er mittlerweile die Kampfeslust nicht verliert. Nach einem Fehler hängt er sich wieder rein und egalisiert ihn ziemlich schnell wieder." Greulich steht also definitiv hinter seinem Starfahrer und erwartet weiterhin, dass er noch für die ein oder andere Überraschung gut sein wird.


Greulich selbst stapelt für das kommende Rennen niedrig: "Das ist die erste Strecke im diesjährigen Rennkalender, die ich noch nie gefahren bin. Deswegen stecke ich meine Ziele wieder nicht hoch, vor allem da wir beide wieder mit einem alten Motor antreten werden."

Es sei schlicht und ergreifend ein Übergangsrennen, auch aufgrund der Charakteristik der Strecke, die mit dem Beta Giulia-Wagen nicht kompatibel ist.. Doch er hoffe, dass Bentenrieder wieder um die Punkte mitkämpfen wird. Das letzte Rennen gibt ihm Recht. "Jerez wird halt auch wieder ein reines Übergangsrennen für uns. Eine reine Handlingstrecke, wo wir unsere Motorpower nicht ausnutzen können und mit Monaco kommt das Nächste wo wir nicht glänzen können. Ziel ist es einfach ins Ziel zu kommen, damit wir die Punkte für die Fahrzeugentwicklung mitnehmen können."


Ob Bentenrieder also wieder für eine Überraschung gut sein kann, wird sich zeigen. Für ihn selbst steht nach der Enttäuschung Wiedergutmachung auf dem Plan. "Ich hab es recht gut verdaut, war aber am Sonntag nach dem Rennen nicht mehr ansprechbar, da ich so enttäuscht von mir selbst war, nach der Aufholjagd. Ich denke, was ich mir erhoffe, ist die Wiedergutmachung." Die guten Duurzaam-Reifen sowie die hohe Leistungskurve des Deutschen sollte die Beta Giulia Crew auf jeden Fall optimistisch stimmen.


Hier gehts zu den aktuellen Trainingszeiten des Spanien GP:

https://www.race-view.com/server?user_id=Virtual%20Formula%20Championship&server_id=VFC%202021


Autor: Jörn Georg Dicks