VFC-Stimmen 2021: Statements der Ersatzfahrer zum Großen Preis von Mexiko

Der Große Preis von Mexiko hatte vieles: Den langerwarteten Sieg von Marc Schlüter in dieser Saison, ein Ausfall des WM-Führenden und fünf Ersatzfahrer, die bei diesem Rennen teilnahmen. Auf diese fünf Fahrer wird sich dieser Artikel beziehen.

Alexander Hess, P15 (SCMM): "Das Rennen generell war sehr schwierig. Leider haben wir über das Jahr viel Pech gehabt, was die Entwicklung angeht. Das hat man leider auch beim Mexiko Grand Prix gemerkt. Die Pace konnten wir leider nicht mitgehen. Generell konzentriere ich mich aber schon auf die nächste Saison. Dennoch bin ich gespannt auf das nächste Rennen. Mal schauen was in Japan so geht."

Jörn Dicks, P18 (SCMM): "Das Rennen war absolut enttäuschend, dass Auto fuhr sich furchtbar. Ich könnte hier noch einiges vulgärer auftreten, aber dass ist es ohnehin nicht wert, weil es das letzte Rennen für mich in diesem Jahr war. Volle Konzentration auf 2022"

Heiko Kolvenbach, P10 (Scuderia Cesario): "Das rennen ansich war gut. Es wären definitiv mehr punkte drin gewesen. Alleine das ich von hinten also p20 wieder auf p10 nach vorne gefahren bin nach zwei Zwischenfällen zeigt wie gut das auto ging. Was ich als schwierig fand ist das man mit so wenig Respekt fährt was ich absolut nicht gewohnt bin. Aber da werd ich mich denke ich mal noch dran gewöhnen."



Jan Winter, P8 (Beta Giulia): "Das Rennen ist für mich genau wie geplant verlaufen. Top 10 war mein Ziel und ich bin darin gelandet. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und konnte endlich meine ersten VFC Punkte ergattern. Um kurz aufs Renngeschehen einzugehen, hatte ich gerade nach dem Horror-Crash von Jannis extrem viel Glück, dass ich auf der Geraden nicht in seinen Boliden gefahren bin. Traurigerweise hat es eben Bastian erwischt, komplett unverschuldet. Vorallem Jannis tat es mir extrem leid, da er eben auch nichts dazu konnte. Im weiteren Rennverlauf hat ich mal den ein oder anderen Fehler drin, aber insgesamt sehen hatte ich mich sehr wohl gefühlt und das Ergebnis spricht ja für sich."

David Jundt, P6 (Cliffort Royal Racing): "Im Vorfeld wurde noch gesagt, ich wäre erst am Morgen des Events Runden gefahren. Aber Wunder geschehen noch und ich wurde (fast) zum Trainingsweltmeister, als ich noch am Vorabend +/- 50 Runden fuhr. Dank diesem "Fleiss" und dem ansprechenden Fahrverhalten des Clifforts gelang mir ein gutes Qualifikationsergebnis, allerdings liess ich noch ein paar Zehntel liegen, hatte die Möglichkeit auf eine/n Zeit/Platz nahe an meinem Teamkollegen Fabian Walter. Hatte durch den Re-Start leichte technische DD-Probleme, die waren aber rechtzeitig weg und glücklicherweise entging ich knapp dem Startcrash und einem frühen Ende, auch in der ersten Schikane(meine leicht beschädigte Nasenspitze zeugte noch davon). Der Rest(ausser den wichtigen Überholmanövern an Bentenrieder und Kolvenbach) war zum grössten Teil Rhythmus und Konstanz bis zum Schluss. Hätte beim letzten Stopp wohl 1-2 Runden früher reinkommen können, um Jungbluth's Strategie mit einem Halt mehr unter Druck zu setzen, aber ich hatte kaum Erfahrung mit den Primes, also griffen wir nicht in die Strategiekiste. Am Ende musste ich sowieso noch auf Reifen und Sprit achten, also waren P6 und eine Führungsrunde als McErsatz absolut in Ordnung."

Autor: Jörn Georg Dicks