VFC-Australien Analyse - Clipper gibt den britischen Klassiker



Clipper Motorsport spiegelt einen dieser britischen Klassiker wieder. Ein Team mit Stil und der Leidenschaft fürs gewinnen. Nicht nur, dass Clipper mittlerweile fester Bestandteil der VFC ist, so dürfte auch dem aufmerksamen Betrachter aufgefallen sein, dass das Autodesign an das von Lotus in der F1-Saison 2013 angelehnt ist. Ein sehr erfolgreiches Auto mit spannenden Fahrern, genauso wie es gerade bei Clipper der Fall ist: Pascal Pohlenz und Marvin Schumacher.


Während Pohlenz ein alter Hase in der VFC ist (seit 2015) und für viel Erfahrung im Team sorgen sollte, ist Schumacher der zukünftige Hoffnungsträger im Team. Er hat bisher seine erste Saison im Clipper hinter sich, konnte jedoch nur ab und an Akzente setzen. Für ihn wird 2021 ein entscheidendes Jahr werden, welches klaren Einfluss auf seine zukünftige Entwicklung nehmen könnte. Läuft es weiter durchwachsen oder kann er eine wichtige Stütze für Pascal Pohlenz werden? Pohlenz ist der klare Erfolgsfaktor des Teams. Immerhin hat er letzte Saison ein wirklich starkes Saisonfinale gezeigt und fuhr sogar in Suzuka fulminant zum Sieg. So konnte er sich den ersten und einzigen Saisonsieg für das Clipper-Team sichern.


Allerdings wie ist die Tendenz in Australien? Nach dem Test in Spanien gab sich das Team bedeckt, da man keine Vergleiche zu den anderen Teams ziehen konnte. Denn während des Interviews zum Testtag sagte Pohlenz schon, dass viele Teams beim Test auf Konstanz schauen und nicht das Potenzial ihrer Boliden zeigen werden. Jedoch habe er ein gutes Gefühl und sieht sein Team nicht in der Ausgangslage wie in der letzten Saison, als der Clipper erst zum Ende der Saison konkurrenzfähig wurde. Ganz im Gegenteil, man stimmt sich optimistisch, dass man während des Jahres Akzente setzen kann. Schon in Australien? Dunkel sind vor allem Pascal Pohlenz Erinnerungen an den Grand Prix 2020. Da musste er nach einem schweren Unfall das Rennen vorzeitig beenden. Nun bietet sich die Chance auf Verbesserung. Gerade auch weil die bisherigen Trainingszeiten auf einen Kampf im vorderen Mittelfeld vermuten lassen.


Man darf gespannt sein auf den kommenden Rennabend, am 07.03. und Clipper wird mit einem tollen, klassischen Design eine der Wundertüten mit der Möglichkeit zu positiven Überraschungen sein. Ganz nach dem Vorbild aus der Formel 1 in der Saison 2013, als viele Spaß am Iceman hatten und dieser sogar das Auftaktrennen in Australien gewann. Man wird sehen…



Autor: Johannes Greulich