VFC-Transfermarkt: Wollborn und Cesario wollen gemeinsam Geschichte schreiben - Hayman Ersatzfahrer


Paukenschlag im Vorfeld des Heim-Grand Prix der Scuderia Cesario im italienischen Modena. Wie von dort auf einer Pressekonferenz von einem sichtlich erfreuten Gonzalez Cattivo bekanntgegeben wurde, wird Jannis Wollborn ab 2022 ein „Roter.“ Nach all den Schwierigkeiten im letzten und auch diesem Jahr, sei man erfreut den Cesario auch in nächstem Jahr, in guten Händen zu Wissen. „Über eine Saison gesehen ist Jannis Wollborn mit Lukas Schmidt zusammen der beste Fahrer auf dem Markt“, so der Mexikaner weiter. Wollborn selbst war nicht vor Ort, denn er wolle sich „voll auf die Aufgabe Newman“ konzentrieren.


Für seinen zukünftigen Teamchef Cattivo kein Problem, im Gegenteil: „Das Jannis heute nicht hier ist zeigt, dass er sich voll und ganz auf das konzentriert was seine Aufgabe ist. Wir freuen uns auf einen tollen Kampf mit ihm um den Titel.“ Wollborn selbst gab in einer kurzen Videobotschaft zu Protokoll, dass er sich sehr auf die Aufgabe Cesario freue: „Ich habe mich für Cesario entschieden, weil das Team arbeitet wie eine große Familie. Ich sehe großes Potential für das Team in der Zukunft. Nach einigen Gesprächen im Vorfeld mit meinem alten Teamkollegen und zukünftigen Chef haben wir uns dazu entschlossen wieder zusammenzuarbeiten. Wir respektieren uns und haben die gleichen Ziele, nämlich Cesario wieder ganz nach oben zu führen.“


Ob die Verpflichtung von Wollborn gleichbedeutend mit einem Karriereende von Lukas Schmidt ist, ließ man offen. Man schwieg auf Rückfrage. Zumindest steht damit nun fest, dass das Scuderia Line-Up 2022 aus Jan Winter und Jannis Wollborn besteht. Eine starke Mischung, welche anderen Rennställen ordentlich Kopfzerbrechen bereiten könnte. Max Hayman dagegen wird wieder die Position des Reservefahrers einnehmen.


Bekannt wurde außerdem, dass es eine Umstrukturierung bei der Scuderia Cesario und der Torino Car Group kommen wird. Näheres werde im Spätsommer bekannt. Über die Vertragslänge wollte man nichts sagen, aber man habe „viele, tolle, gemeinsame Jahre“ vor sich. Im Bezug auf den Transfermarkt ist ein großer Stein namens Wollborn nun bewegt worden. Bleibt abzuwarten, was dieser nun ins Rollen bringt.


Autor: Michael Kosbau